Studiengebühren - aktuelle Situation
Seit einiger Zeit werden Studiengebühren wieder stark in den Medien diskutiert. Dazu beigetragen hat auch ein Urteil des Verfassungsgerichtshofes, welches einen großen Teil des Gesetzes, das Studiengebühren regelt, für ungültig erklärt hat.
Konkret bedeutet das Urteil: Die Regierung ist unter Zugzwang. Aber bedeutet aber auch - und das bestätigte die Universitätenkonferenz (Rektorinnen und Rektoren Österreichs) in einer Aussendung - es wird zumindest im Sommersemester 2012 KEINE Studiengebühren geben. Auch nicht für jene, die sie momentan zu zahlen haben (wegen Fristüberschreitungen etc.).
Wir sind strikt gegen Gebühren. Sie sind finanziell und daher sozial hoch selektiv und treffen gerade diejeningen unter unseren KollegInnen, die bereits neben dem Studium arbeiten müssen, um sich dieses zu finanzieren. Denn dank dem löchrigen Stipendiensystem bekommen lange nicht alle Studierenden in finanziellen Notlagen eine Unterstützung.
Mit Rektor Smolle sind wir in intensiven und konstruktiven Gesprächen was die Lage an der MedUni betrifft.
Ebenso haben wir zu Semesterbeginn unseren ÖH-Sozialfonds aufgestockt um in Notlagen noch besser helfen zu können.
Zum Thema "Unis heben Gebühren ein wie es ihnen passt": Unsere Rechtsmeinung (absichert durch namhafte ExpertInnen) ist: Eine "individuelle" Einhebung von Studiengebühren durch die einzelnen Unis ist rechtlich keinesfalls gedeckt und würde (von uns und anderen ÖHen) jedenfalls sofort mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpft werden.
Dein ÖH-Vorsitzteam
Simon Fandler (herzlinks.at)
Julian Wenninger (herzlinks.at)
Verena Herbert
Wenn du Fragen oder Kommentare hast melde dich bei uns unter: oeh-vorsitz@medunigraz.at
Bei Fragen zu Stipendien, Beihilfen oder wenn du finanzielle Schwierigkeiten hast hilft dir unser Sozialreferat gerne weiter: oeh-sozial@medunigraz.at





